XC, quo vadis?XC, quo vadis?

... das fragte ich mich im Herbst 2005. Damals entstand dann der Cup. Doch jetzt nach 6 Jahren stelle ich mir die Frage wieder, denn es ist sicher jedem aufgefallen, dass die Starterzahlen bei allen XC-Rennserien unaufhaltsam in den Keller gehen. Die UCI schafft es nicht unseren geliebten Sport fernsehtauglich zu machen. Die Kurse werden immer spektakulärer, doch in die Medien kommt er damit auch nicht. Es müsste endlich der Weg Richtung Bike-Biathlon eingeschlagen werden, hierdurch entsteht Spannung und der Sport könnte auch fernsehtauglich vermarktet werden.

 

 

richtig 24 h Rennen und Marathons

Für uns ist das nicht umsetzbar. Die Veranstalter treffen sich noch Ende Oktober um die Weichen für 2012 zu stellen. Meine Vorstellung für die Zukunft wäre folgende:

1. Bei den Klassen bis einschließlich U 17 bleibt alles wie es ist.

2. Ab U 19 wird ein Rennen von 1,5 oder 2 Stunden gefahren.

3. Es gibt nur eine Wertung pro Altersklassen wie beim Marathon. Preise gibt es dafür bis Platz 5. Egal ob Hobby- oder Lizenzfahrer.

Die Vorteile aus meiner Sicht:

a) Verhältnis von Anfahrt zu Renndauer ist besser

b) Technische XC Abfahrten bleiben erhalten, klar Vorteil gegenüber langweiligen Marathons

c) Attraktionen wie Trommler in Betzdorf, Cheerleader in Pracht werden öfters passiert

d) Der gemeinsame Start  ermöglicht neue sportliche Anreize, da neue Konkurrenten

e) Bildung von Fahrgemeinschaften leichter, da alle zur gleichen Zeit starten

f) Zeitaufwand für die ausrichten Vereine wird weniger, es ist immer schwierig genügend freiwillige Helfer zu mobilisieren

g) Betreuung der Fahrer ist leichter als bei Marathons

h) Übersichtlicherer Rennverlauf für Fahrer und Zuschauer

i) Leben im Start- und Zielbereich höher als beim Marathon

weitere Ideen/Anmerkungen fallen euch bestimmt noch ein.

Bonne

 

Bildquelle: http://static.maxdome.de/getAssetImage/objId:30112/videoVersionId:30108/...

KommentareKommentare

CC Rennen

Hallo Bonne,

ich weiß, den Rheinland-MTB Cup habe ich nicht wirklich oft besucht... was sich aber ändern könnte wenn Ihr ein paar Ideen aufgreifen könntet:

- Dein Vorschlag in Bezug auf einen Massenstart, nicht alle zusammen, sondern evtl. mit ein paar Minuten zeitversetzt, damit ein sortieren möglich ist.

- Renndauer bis zu 2 Std. finde ich OK, dass hebt sich dann von manchen CC Rennen ab, in denen man als Senior manchmal nur 40min fährt...

- Bitte erhaltet aber den CC Charakter der Strecken, meine persönliche Meinung ist es, dass schon zuviele Marathons dem Namen nach kein MTB Rennen mehr sind, sonderen eher als CycleCross Strecken ausgewiesen werden sollten, da der technische Anspruch fehlt - dem gegenüber steht das Argument, solche Events für die breite Masse zu öffnen was ich durchaus verstehe.
Nur bitte nicht auch noch im CC Bereich die Strecken vereinfachen - wir sollten nicht die Bundesliga als Niveau annehmen, aber betrachte doch "CC-Runden" welche zum Teil 10km betragen und dabei über Forstwege verlaufen. Hier kann ich nur den MTB-HessenCup empfehlen, dass letzte Rennen in Rosbach war eine super CC Runde!

Also Fazit: kurze Runden mit CC - Charakter! Fast gemeinsame Startzeiten der AK-Klassen und dann für ausreichend Parkplätze und warme Duschen sorgen :-)

Im übrigen wäre dann evtl. nach dem Rennen (Lizenzrennen) auch noch etwas Kuchen da...

Grüße
JENS

XC in bonae futurae...oder so?!

Ich war dieses Jahr zum ersten Mal dabei und bin begeistert! Die Renndistanz ist für einen wirklichen "Hobbyfahrer" zwar eine Herausforderung, vermutlich würde man es bei einer gößeren Distanz aber dann auch "vernünftiger" angehen. Ich würde mich sehr freuen nächstes Jahr die gesamte Serie fahren zu können, egal unter welchen Bedingungen. Ich werde meine Trainingsaktivität mindestens verdoppeln und bin schon in totaler Vorfreude. Der technische Anpruch Bergauf und Bergab macht auf jeden Fall viel mehr Spass als die schnöde Kilometerklopperei bei einem Marathon. Schließlich fahre ich Mountainbike!!!

Bei deinem Vorschlag sehe ich das Problem eher in der Mischung von Lizenz- und Hobbyfahrern. Welcher Pro würde es sich gefallen lassen, wenn so ein schlecht trainierter Freizeitradler ihm ständig den Weg versperrt und welcher Hobbyfahrer hätte Lust sich nach allen Regeln der Kunst zerblasen zu lassen? Zwischen dem besten Pro und dem langsamsten Hobbyfahrer lagen immerhin gute 8 Minuten pro Runde und es sollen ja immer noch mehrere Runden gefahren werden!

Ich denke, daß es das Ziel sein sollte gerade Hobbyfahrer für die Events zu begeistern. Wenn ich meine "Hobby-MTB" Freunde darauf anspreche mitzufahren, krieg ich nen Vogel gezeigt. Bei einem Marathon würden sie dann aber mitfahren bekam ich zur Antwort!? Einige waren dann in Pracht und haben mir beim Leiden zu geschaut. Fazit: Ich muss alleine teilnehmen. Schade!!!

Zwei Faktoren waren ausschlaggebend: Technischer Anspruch und Leistungsniveau zu hoch. Beim technischen Anspruch kann ich das sogar noch nachvollziehen, da alle in Pracht als Zuschauer dabei waren. Ich fand's einfach nur geil, aber die Geschmäcker sind halt verschieden.

Ich denke es ist hier sehr schwierig eine Lösung zu finden die mehr Leute anzieht, weil halt eben zu wenige technisch orientiertes Fahren bevorzugen. Leider!!!

Es wäre aber definitiv ein herber Verlust, wenn diese wunderbare Rennserie nicht mehr statt finden würde! Ich wüsste dann auch gar nicht mehr wofür ich trainieren soll?!? Deshalb hoffe ich das ihr ein erfolgreiches Meeting haben werdet und der Fortbestand dieser Rennen auf lange Sicht gesichert wird.

Gruß
Jochen

Happening statt Rennsport?

Hallo Bonne, Hallo Cup-Fahrer,
ich bin ja sonst nicht so konservativ, aber hier muss ich widersprechen:
Der Charakter eines CrossCountry Rennens ist nun mal der Start einer Rennklasse (wie eine Horde Rinder), auf einem technischen Kurs und alles bei einer subjektiven Überlastung des Fahrers. Das ziehen am Horn und das beißen am Hinterrad des Gegners gehört dazu. Die Fahrzeit ist der Belastung angepasst oder umgekehrt, denn eine oder 1,5 Stunden Vollgas sind eben das was wir auf regionalem Niveau leisten können. Der Leistungsumsatz eines CrossCountry Rennens ist eben auf diese Zeit ausgelegt, danach ist es ein Marathon und der wird leistungsphysiologisch anders versorgt.
Auch WorldCup Rennen sind längst nicht mehr so lang wie noch vor Jahren, dafür halten jetzt auch die Zuschauer durch.
Ich bin ein Freund vom gleichzeitigem Start ähnlich starker Klassen, wie es praktiziert wird, weil man sich eben auch mal in der nächsten Gruppe aufhalten kann. Aber mehr Fahrer und es wird eng, Überholen wird zur Glücksache und der frechere wird sich durchsetzten. "Geht doch um nichts" wird man sagen, aber dafür trainieren die Jungs nicht den kalten Winter durch, 15/20 Stunden die Woche...um lustig durch den Wald zu kullern. Das ist nun mal Rennsport!
Und umgekehrt, wer lässts ich schon gerne um die Ohren fahren, auch die Leidensfähigkeit der Hobby-Fahrer hat Grenzen. Es macht im Sport Sinn sich mit gleich starken zu vergleichen, das ist Fairness.

Gut das wir nicht 100m Springer oder Kugelstoßer sind, deren Wettkampf ist noch kürzer.
Entspricht das überhaupt noch einem Reglement?

Werden die Rennen interessanter wen man sie beschneidet? Und kommen mehr Zuschauer um gefrustete Fahrer zu sehen, die Doppelreihe fahren?

Die Frage ist doch eher wie wir mehr junge Sportler zum Rennsport bekommen? Gleichzeitig mehr begeisterte Zuschauer auf die Strecke und damit mehr Wertschöpfung und,ganz wichtig, Bestätigung der guten VereinsArbeit.
Terminüberschneidungen der Cups NRW, Rheinland und Hessen, verschlimmern es weiter.

Lösungen gibt es doch schon, nur müssen die umgesetzt werden:
Da waren Rennen, die in Feste eingebunden werden...Rennen müssen halt auch mal da stattfinden wo Menschen wohnen....Trommler sind super geil, die Atmospähre die die Fahrer spüren, wollen aber auch geteilt werden...Expo mit lokalem Handel, Gewerbe und anderen Vereinen... verkaufsoffenen Sonntage zieht die Leute wie Schmeißfliegen an, müssen wir für uns nutzen...Rennsport ist bunt, ist laut, ist emotional, das Scheitern ist vorprogrammiert, aber für den Sieg wird gekämpft, darum machen wir das doch, oder?

Ich kann Nils Richter nur

Ich kann Nils Richter nur zustimmen! Wir sollten beim olympischen Cross-Country-Rennen bleiben, die Durchmischung von Hobby- und Lizenzfahrern führt zu weniger Teilnehmern, da viele Hobbyfahrer mangels eigener Wertung zu Hause bleiben werden! Attraktiver für die Starter wird die Serie durch höhere Preisgelder, vor allem aber durch das Leben um die Strecke herum und duch anspruchsvolle, aber kurze Kurse! Die Strecken müssen kurz bleiben bzw. werden, um zuschauerfreundlich zu sein!
Dirk Traupe

Änderungen Rhld-MTB-Cup

Ich stimme den Vorkommentatoren (Traupe,Richter)weitgehend zu und fasse nur als
Statements kurz zusammen:
1.Bitte keine kürzeren Rennen, die U15er L haben in Herdorf und Büchel ca. 15 min.
Renndauer abzuleisten, viele haben geschimpft, ich meine mind. 30 min.wären
dort angemessen. Entsprechend sind die folgenden Altersgruppen zu staffeln
z.B. U17 L(m) ca.40-50 min. usw.
2.Der MTB-Rennsport ist mit hohem Zeit-/Kostenaufwand verbunden,über geringfügig
erhöhte Geldpreise (wir haben schon 20 Trinkflaschen...)bis mind. zum 5.Platz
würden sich die Kids schon freuen!
3.Versucht die Rennen bei entsprechendem techn.Anspruch auf mehrere kürzere
Runden zu bringen-es wäre wesentlich(!) interessanter für Eltern und andere
Zuschauer (Medien).
4.Versucht die Ehrungen zeitnäher nach den entsprechenden Rennen durchzuführen,
denn Interessierte bleiben ohnehin da und andere wird man mit ewigen Verzöge-
rungen nicht ans Renngeschehen binden.
5.Verpflegungspreise wie in Koblenz "gehen gar nicht",dann kann man auf die oft
auch sehr gute und angemessene Versorgung (z.B. Büchel...) bald verzichten.

am technischen Anspruch scheiden sich die Geister

Ich zitiere Jens Hoyden: "Hier kann ich nur den MTB-HessenCup empfehlen, dass letzte Rennen in Rosbach war eine super CC Runde!"

Und genau solche Strecken wie in Roßbach sind DER Grund, weshalb "Fun-Fahrer" sich solche Rennen NICHT antun und lieber Marathons fahren. Solche waghalsigen Abfahrten sind ein Zumutung für Hobby-Fahrer. Und etliche der Lizenz"-Leute haben sich ordentlich auf die Fresse gelegt. Nicht zu vergessen, dass die Sanitäter im Einsatz waren.

Im Jahr 2009 haben die Roßbacher für die HM Querfeldein ebenfalls einen Downhillabschnitt eingebaut, der in einem CycloCross-Rennen nichts zu suchen hat. Manche Veranstalter verlieren etwas das Ziel aus den Augen.

Ich werde nicht der einzige 2011er HessenCup-Sen2-Fun-Fahrer sein, der im kommenden Jahr nicht mehr an allen Rennen teilnehmen wird. Vielleicht ist der Rheinland-Cup eine Alternative.

BDR-Wettkampfordnung

Ich finde diese Diskussion sehr sinnvoll und sie wird helfen, dass wir eine gute Lösung finden werden! Der Cup wird 2012 fortgesetzt, dass ist sicher!

Aber, die Wettkampfordnung (http://www.rad-net.de/html/verwaltung/reglements/wb-mtb-04_2011_2.pdf) des BDR schreibt uns Dinge vor, die uns einengen! Sie erlaubt bei FUN-Rennen: "Die maximale Renndauer in den Fun-Klassen beträgt 30 Minuten."! Wer kommt dann noch aus dem Sauerland, Ruhrgebiet? Diese Fahrer werden auch noch wegbleiben ...

Es bekamen in Büchel und auch bei den anderen Rennen sicher mehr als die Hälfte der Fahrer irgendeinen Preis, wie soll das alles bezahlt werden? Daher muss schnell was geändert werden!

Bonne

Wettkampfordnung verpflichtend?

Hallo Bonne,

ist die Wettkampfordnung denn bindend?

Ich wäre ja bereit mir eine Lizenz zu organisieren, aber als Hobbyfahrer mit drei Kindern kriege ich nie das Trainingspensum hin das nötig wäre um bei den Lizenzfahrern adäquat mithalten zu können. Ergo kämpfe ich um den letzten Platz wenn mir eine halbe Stunde zu kurz ist. Nicht sehr erbaulich...

Gruß
Jochen

MTB-WBO verpflichtend ...eigentlich, ja ...

daher meine Idee mit dem 1.5 oder 2 Stunden Rennen ... da sind (noch) keine einengenden Vorschriften.

Kampf um den letzten Platz

Warum soll man nicht um den letzten Platz kämpfen? Ich freute mich zumindest sehr, dass ich in Herdorf 2010 nicht überrundet worden bin(danke Michael). Mangels Trainingszeit hat das dies Jahr leider nicht geklappt. Wenn nicht alle nach den ersten Plätzen schielen würden, hätten wir auch mit Sicherheit mehr Starter. Meine einzige Motivation war die früher stattfindende Mannschaftwertung, wo JEDER Finisher seinen Beitrag geleistet hat. Schade, dass es das nicht mehr gibt!!!

Blaugelbkarl

schieben oder fahren

In gewisser weise gebe ich dir recht Karl, aber wenn ich mich daran erinnere wie die Pro's den Wurzelsepp in Pracht hochgeballert sind und ich nur keuchend und schiebend diese Passage bewältigen konnte, zeigte mir doch das Das eine ganz andere Liga ist. Ich finde da gehört man als Hobbyfahrer einfach nicht hin...womit wir wieder zum Anfang der Diskussion kommen. Wieviele Hobbyfahrer finden sich denn bereit mit den Pro's zu fahren? Am Ende muss man es warscheinlich einfach probieren.

Jochen

Im Erwachsenensport werden

Im Erwachsenensport werden die Begriffe Hobbyfahrer und Lizenzfahrer ziemlich irreführend verwendet und eignen sich m.E. als Unterscheidungsmerkmal nicht. Mountainbikefahren ist sicherlich das Hobby aller Teilnehmer eines CC-Rennens und da gibt es solche, die es schon sehr gut können und solche, die noch einiges lernen müssen (und ja wohl auch wollen). Diejenigen, die es können, die sollten eine Lizenz haben und sich im Rennen in der jeweiligen Altersklasse mit der Konkurrenz auf einer technisch und konditionell anspruchsvollen CC-Strecke messen. Man benötigt dafür lediglich eine Vereinsmitgliedschaft und ca. 20 Euro für die Jahresgebühr. Diejenigen, die noch etwas dazu lernen müssen, denen müssen wir Strecken und Renndauern anbieten, auf denen man die nötigen Fähigkeiten entwickeln kann. Hier ist eine Unterteilung in Altersklassen nicht so wichtig - ähnlich wie beim Altherrenfußball kann hier ruhig der 27-jährige mit dem 48-jährigen in einem Rennen gegeneinander fahren.

Für Kinder und Jugendliche gehen die Hessen (MTB-Hessencup)und die Baden Württemberger (LBS-Cup) einen vorbildlichen Weg. Neueinsteigern und solchen, die mal in den Sport hineinschnuppern wollen, wird ein einfaches Rennen zum Beispiel in Form eines Grundschulrennens o.ä angeboten. Diejenigen, die sich bereits fest für den MTB-Sport entschieden haben, werden durch eine Kombination aus Trial, Slalom und CC-Rennen fundiert ausgebildet - Bei nationalen Meisterschaften und bei internationalen Vergleichen sind die hessischen und baden-württembergigen Jugendfahrer ganz vorne mit dabei!

Wettkampfordnungen finden nur selten allgemeinen Zuspruch - dennoch sind sie ein wichtiger Bestandteil, damit der Sport funktionniert. Eine Wettkampfordnung stellt aber niemals das 11. Gebot dar. Über unsere Vereine können wir Sportler Einfluss nehmen. Mein Appell lautet daher abermals: Wer CC-Rennen fahren will, der sollte auch einem Verin beitreten und beizeiten eine Lizenz beantragen. Das stärkt die Vereine, die schließlich bei der Ausrichtung eines Rennens die gesamte Arbeit leisten und das stärkt damit auch unseren so heiß geliebten Sport!!!

cu
F&P

CC-Sport

Hallo zusammen,

die Frage die Wir uns stellen müssen ist ja:
1.
Warum sinken die Starterzahlen und

2.
was hält Zuschauer davon ab zu unseren Rennen zu kommen, wenn Sie nicht im direkten/indirekten Kontakt zu den Fahrern stehen?

Zu1.
Das das allgmeine Interesse an CC-Sport sinkt, oder zumindest nicht steigt liegt sicherlich zum Großteil daran, wie der CC-Sport in den Medien präsentiert wird und was gerade bei den Jugendlichen "Hipp" ist.
Eine "krasse Downhill-Strecke" und colle MX-Klamotten machen einfach bei den Schulkammeraden und den Mädels mehr her als unsere CC-Ausrüstung und das möglichst schnelle hochfahren eines Berges.... ;-)
Ein weitere Grund sind sicherlich auch Terminüberschneidungen. Ich für meinen Teil wollte dieses Jahr sowohl den SKS-NRW-Cup, als auch den Rheinland Cup fahren, was aber teilweise wegen Terminüberschneidungen an einem Wochenende nicht möglich war, bzw. auch das direkte aufeinanderfolgen von zwei wichtigen Events an zwei Wochenenden ist nicht optimal.
Warum haben beide Rennserien eine 1,5 Monatige Rennpause im Hochsommer eingelegt?
Warum stimmt man sich nicht ab, dass eine Serie im Frühsommer und eine im Spätsommer stattfindet?

Zu 2:
CC-Sport ist in der Bevölkerung relativ unbekannt und die Leute können sich nur schwer etwas darunter vorstellen. Ausserdem sind die meisten Strecken für das Puplikum absolut uninteressant, da für die Schlüsselstellen lange Wege in Kauf genommen werden müssen.
Schöne Positivbeispiele waren da Koblenz und auch Betzdorf, wo auch das Fußkranke Volk schöne Abschnitte sehen konnte.

Aber lasst uns doch zu den Menschen kommen: Sprecht euch mit der lokalen freiwilligen Feuerwehr ab, kombiniert die Rennen mit deren Veranstaltung, baut direkt am Festgelände einen technischen Abschnitt ein....
Gerade diese kleinen Volksfeste sind immer Anlaufpunkt für Jung und Alt, man kann sich beim Verkauf von Kuchen, Grillgut und Getränken aufteilen, und beide Seiten freuen sich über mehr Anlauf.
Welches Stadtrand Feuerwehrfest kann sich schon mit Besuchern aus ganz NRW schmücken?

Vielleicht kann man interessante, gut einsehbare Strecken auch auf großen FIrmengeländen veranstallten. Steinbrüche, Industrie und Co. könnten da eine gute Grundlage bieten.

Viele Grüße,
Alex

Anwort zu Alex Beitrag

Die Termine werden jedes Jahr abgesprochen. Das ist ein ganz zähes und schwieriges Prozedere: Das passiert in folgender Reihenfolge: Weltcup, WM, DM, Bundesliga und Nachwuchsichtung, dann die bundesoffenen Rennen wie NRW-Cup. Dann kommen wir mit unseren Rennen und müssen auf Rennen (Eifel-Mosel-Cup, Erbeskopf, PX-Challenge, etc.) in RLP Rücksicht nehmen. Daun war die einzige Überschneidung mit NRW gewesen.
Nächstes müssen Betzdorf und Pracht wegen der Nachwuchsichtung in Gedern und der der DM in Bad Säckingen von ihren festen Terminen weichen. Die vom BDR vorgegebenen Termine waren aber schon von Remscheid und Solingen belegt. Durch die sehr gute Kommunikation untereinander haben die ihre Rennen eine Woche nach hinten versetzt! Vielen vielen Dank dafür!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)

Die Verknüpfung mit anderen Festen (Treckertreffen/Stadtfeste, etc.) haben ihre festen Termine im Veranstaltungskalender der Region und kollidieren mit den anderen MTB-Rennen ...

Bonne

2012

Bei Poison Cup fahren Hobby und Lizenz schon jahrelang in einem Rennen. Probleme gibt es meines Wissens keine. Die beiden Klassen überschneiden sich sowieso. Es gibt genug Hobbyfahrer die in der Lizenzklasse gut zurecht kommen würden. Ich finde die Änderungen für nächstes Jahr gut.
LG Tischi

Hobbyfahrer in Zukunft

Hallo zusammen,

ich teile meine Meinung mal aus Sicht eines diesjährigen Zuschauers auf allen Rennen, mit Ambitionen nächstes Jahr auch am Cup teilnehmen zu wollen.

Hierzu würde ich die Mischung von Lizenz- und Hobbyfahrern nicht sehr begrüßen. Allerdings teile ich die Meinung von Frank&Pepe, dass im Hobbybereicht eine Unterteilung in evtl. nur 2 Klassen (18-25; 26-?) reichen würde. Ebenso richtig ist auch die Argumentation, dass die Strecken teilweise für die "noch nicht technisch versierten" sicher sehr anspruchsvoll sind und doch Respekt hervorrufen.

Für Hobbyfahrer würde ich die Zeit wie Michael vorschlägt erhöhen (1,5 Stunden) und die Stecken, die technisch sehr anspruchsvoll sind, anpassen. Dies auch unter dem eventuellem Gesichtspunkts, dass nicht jeder, der vielleicht gerne mal Rennen fahren würde seinem Material die hochtechnischen Passagen zutraut.

Die Einzelnen Rundenzeiten, wie auch schon vor mit erwähnt, auf ein gesundes Zuschauermaß bringen, so dass Mitreisende auch dann neuer Fahrer den Protagonisten nicht nur 4-5 mal bis Renn-Ende zu Gesicht bekommen. (Hier war Büchel sehr angenehm.)

Dies hätte z.B. Punkt i)Leben im Start- und Zielbereich höher als beim Marathon sicher zur Folge.

Alles in allem ist der Cup ein sehr großer Zugewinn für unsere Region und den Sport und ich freue mich schon auf´s nächste Jahr, ob als Zuschauer oder Fahrer das wird sich noch entscheiden...

CU
Benny

mehr Zuschauer

Was motiviert den potenziellen Zuschauer eigentlich dazu sich ein solches Rennen anzuschauen und was will er denn sehen, bzw. wo wird er sich platzieren?

...ich glaube er will Dinge sehen die ihn zum Staunen bringen
...ich glaube er wird sich die Stellen aussuchen die Spektakulär sind

Die Strecken müssen meiner Meinung nach diese Highlights bieten. Der technische Anspruch muss hoch sein, damit der Zuschauer staunend nach Hause geht und seinen Bekannten erzählt was er heute gesehen hat.

Bei Bergabfahrten könnten diese Highlight mit Chickenways umfahren werden damit das Risiko für die Ungeübteren reduziert wird, dann bleibt es auch jedem selbst überlassen wie weit er geht. Allerdings dürfen diese Umfahrungen keine 5 Sekunden oder mehr kosten, damit sie auch genutzt werden und nicht doch das Hindernis herunter geschoben wird. Der schöne Vorteil wäre auch noch das der Geübtere die Möglichkeit hat den Ungeübten in einer solchen Passage zu überholen.

Bergauffahrten die sehr steil sind, sind im Radsport immer der Reißer. TDF, GIRO, VUELTA, Ironman in Roth...Dort wird angefeuert da gibt es Stimmung. Was spräche dagegen an solchen Passagen Musik, Kommentatoren oder Anheizer zu haben. Das Motiviert zudem auch noch die Fahrer.

Gruß
Jochen

Das beste für die Zuschauer

Das beste für die Zuschauer sind Sprint oder Shortrace Veranstaltungen. Die haben nur nicht besonders viel mit CC zu tun...

Ansonsten gibt es im MTB einfach das gleiche Problem wie auf der Straße. Es gibt eine riesige Jedermann/Hobbyszene, aber die Lizenzfahrer werden immer weniger. Das Problem wird man wohl nicht dadurch lösen, dass es bessere Hobbyrennen gibt.

Beim BDR sollte man über eine MTB C-Klasse nachdenken, in der die Hobbyfahrer starten (Tageslizenz), die nach einem Sieg oder einigen Platzierungen im nächsten Jahr in der B-Klasse starten müssen.
Alle Fahrer einer Alterklasse starten im gleichen Rennen, aber mit eigener Wertung.

Für die absoluten Anfänger könnte es kurze einfache Rennen geben, mit großen Alterklassen.

Hallo, bin schon mehrere CC

Hallo,
bin schon mehrere CC Rennen gefahren.
Wenn ich mir allerdings vorstelle das 200 Fahrer oder so gleichzeitig z.B. in Pracht unterwegs sind wird mir schlecht.
Dort müsste die Strecke dann auf jeden fall verlängert werden.
Alle zur gleichen Zeit starten geht ja gar nicht. Da ist doch gar kein Platz für.

Gruß Thorsten

cc-diskussion

Hallo an Alle!
die gemeinsamen Starts sehe auch ich kritisch.1.wären zuviele Fahrer auf der Strecke,die Staugefahr steigt.2. würden die Hobbyfahrer wegen fehlender Motivation erst recht wegbleiben. ist schon sehr speziell und die Eliteklassen sind da schon um einiges schneller.Es ist doch auch gut,wenn sich jeder aufgrund seines Alzers und seines Leistungsvermögens mit seinesgleichen messen kann.1,5-2h Race auf einem typischen CC-Kurs wären mit Sicherheit auch Elitefahrern zuviel.
Die Crux bei unseren Rennen ist, das sie natürlich meist im bergigen Wald fernab größerer Städte stattfinden.Man müßte versuchen,die Veranstaltungen mehr in oder an die Städte zu holen. Bei meiner Rennserie,dem MDC ist das schon ganz gut geglückt und die Zuschauer-und Fahrerzahlen sind leicht gestiegen.Beim letzten Lauf in Dresden war die Strecke mitten ind der belebten Innenstadt auf einen alten Schuttberg gelegt.Soviele Zuschauer hatten wir noch nie!
Gruß Rolf

Platz?

Hat von euch schon mal wer ein Welcuprennen gesehen, oder zumindest won den Starterzahlen gehört?
Die Strecken sind bekanntlich auch keine Waldautobahnen!

Geht es hier nicht darum, mehr Leute für die Rennen zu gewinnen?

CC Rennen sind nunmal deutlich rückläufig, was die Starterzahlen angeht und was in der sogenannten Hobbyklasse alles mitfährt, könnte möglicherwiese mit ein Grund sein, warum die typischen !Hobbyfahrer! weg bleiben, die fühlen sich verarscht, wenn sie von Hobbyfahrern überholt werden, die 10 -15 oder mehr Stunden in der Woche trainieren.....so sieht das aus!

Das sehe ich auch so! Dei

Das sehe ich auch so!
Dei jenigen, die mit 2-oder 3min Vorsprung das Hobbyrennen gewinnen, gehören nicht in die Hobbyklasse. Ist doch klar das die Hobbyfahrer welche 10h weniger trainieren und für die Trainingszeit trotzdem gut sind irgentwann keinen Bock mehr haben!
Ich denke wenn sich da nichts ändert werden auch kein Nachwuchs mehr kommen. Jeder muss mal in der Hobbyklasse anfangen und wenn da einer ist der von seinen Eltern etc. gefördert wird und deutlich besser ist macht es irgentwann keinen Spaß mehr und das ist doch der Grund warum wir diesen Sport betreiben, oder?

Hobbysport

Hallo Michael,
erst einmal vielen Dank für meine Wildcard 2012; ich gehe aber davon aus, dass jeder so gehandelt hätte, zumnidest unter uns Hobbysportlern.

Und da sind wir auch schon beim Thema, unser Hobby....wie soll die Serie weitergehen bzw. was ist wichtig, mehr Teilnehmer oder mehr Zuschauer.

Für alle Teilnehmer wären mehr Zuschauer sicherlich eine feine Sache, verändern
unseren Spaß am Biken bzw. Rennen aber nur Nachrangig. Und wenn man den Blick auf
andere Sportarten lenkt, die z.B. in den Hallen der Städte ausgetragen werden, da
ist es eben von dr Sportart abhängig, ob was los ist oder nicht. Und wenn MTB niemand sehen möchte, dann ist das eben so. Ehrlich gesagt, finde ich es auch nicht besonders spannend, CC-Rennen zuzuschauen. Vielleicht sollte man sich damit abfinden, dass der Sport nicht so attraktiv zum Anschauen ist. Es ist aber auch auffallend, dass in kleinen Gemeinden teilweise das ganze Dorf auf den Beinen ist, wenn ein Rennen stattfindet. Z.B. in Boos beim Poison-Cup sind viele Zuschauer, in Mayen-Kottenheim ist nichts los. Oder erinnert Euch an Teilnehmer- und Zuschauerzahlen in Koblenz, dass war nix.

Viele Vorschläge zum Erhalt der Serie und das ist ja nur einhergehend mit genügend Teilnehmern, zeigen doch den richtigen Weg-sicherlich kann man es
aber nie allen Betroffenen recht machen.

Ich starte seit Jahren beim EMC und war bei der Umstellung auf längere Renndauer, alle Starter in einem Rennen, dementsprechend ein Start etc., im Vorfeld auch nicht begeistert. Aber seitdem sind dort die Teinehmerzahlen
wieder gestiegen. Es wäre toll, wenn man die positiven Dinge des EMC mit denen
vom Rheinland-Cup vereinen könnte und hätte dann ggf. das Model der Zukunft.

-ein Starterfeld, aufgestellt nach Platzierungen im Cup bzw. Vorrennen
-Renndauer 1,5 - 2 Stunden (damit auch lange Anfahrten lohnen)
-Erhalt des techn. anspruchsvollen CC-Charakters und Verlängerung der Runden
durch einfache Passagen
-Lizenz- und Hobbywertugen entfallen; Wertung nur nach AK (wie bei Marathons auch) oder doch wie beim EMC (schwieriger Punkt, hier scheiden sich die Geister).
-Wegfall von Trommlern und anderen extrinsichen Motivationen am Streckenrand
(das Geld könnte in Preisgelder investiert werden)
-keine Pokale (außer Schüler- und Jugend).

Es wird nicht einfach einen Modus zu finden, der allen viel Spaß bereiten wird. Ich würd mich freuen, wenn es überhaupt weitergeht.

Ach, noch eine Anmerkung am Rande, wie bei allen ist MTB eines meiner Hobbys. Wenn ich auch fürs Windsurfen und Skifahren eine Lizenz brauchen würde, hätte ich viel zu tun. Zudem nerven mich Verbände, wenn sie sich sehr wichtig nehmen und immer Einfluß nehmen möchten.

Schönen Winter & gute Entscheidungen
Karlo (Idworx/Schalbe/BootDoc/Kimmel&Partner/Intersport Krumholz/SIGLaborKoblenz)

Wichtig?

Karlo (Idworx/Schalbe/BootDoc/Kimmel&Partner/Intersport Krumholz/SIGLaborKoblenz)

Seeeehr wichtig!

Extrinsische Motivation

Wenn hier schon mit wissenschaftlichen Begriffen rumgeschmissen wird, dann auch bitte richtig;-)

Wäre aber schade, wenn solche Aktionen, wie Trommler, oder spezielle Anreize bei einem Rennen wegbleiben sollten, damit das Preisgeld höher ausfällt.

Wofür ?

Ist das die extrinsische Motivation, wenn der Sportsgeist nicht mehr zählt?

Sachpreise bitte ja, aber auch nur für die Jugend.

Pokale sind doch auch ne feine Sache, wem es was bedeutet....

Zu dem Argument Hobbysport, stimme ich bedingt zu, da eine Lizenz ja schließlich mit weiteren Kosten verbunden ist.
Warum man allerdings fürs Surven ,oder Skifahren eine Lizenz brauchen sollte ist mir unbekannt, es sei denn man nimmt an Wettkämpfen teil und da mag das so geregelt sein.
Dafür muß sicherlich einiges an Trainingszeit investiert worden sein, denke ich.
Hut ab, wer in so vielen Sportarten gute Ergebnisse vorweisen kann... und das nur als Hobby betreibt....

Eine Klasseneinteilung nach Alter ist doch ausreichend.

Ich verstehe die Diskussion um die Rennlizenz auch nicht.

Wofür ist die notwendig, wenn es sich um kein ofizielles Rennen der Bundesliga, oder eine Deutsche Meisterschaft handelt?
Gibt es sonst keine Genemigung für die Rennveranstaltung, oder was?

Mein Vorschlag: Eine offene Klasse Lizenz und Hobby zusammen nach Altersklassen
ausgenommen Elite A/B
- Renndauer +1,5h
- Startaufstellung nach umgekehrter Gesamtwertung( Wer minutenweise vorne wegfährt hat sicher auch kein Problem damit, sich von hinten nach vorn durchzuarbeiten
- Staffelrennen ohne Altersbeschränkung( in welcher Form auch imnmer)
- Sprintrennen könnten da auch zugehören
- Ein 12h Rennen ( ist natürlich eine ganz andere Adresse, aber auch schön)
- Sonderpreise für die schnellste Rennrunde, Spedwertung, Sprintwertung, Stylewertung,
- Zusatzgewichte für Michael, weil er einfach zu stark ist;-)

Gruß
Atze

Tag zusammen Klar hat Frank

Tag zusammen

Klar hat Frank recht : Ne Lizenz kann erstmal jeder lösen der nen Verein und nen paar Kröten hat.Das ist aber in meinen Augen nicht der Sinn der Lizenz.
Die Spitze der in Hobbyklasse sind Lizenzfahrer ohne Lizenz,die aus irgendwelchen Gründen nicht in die Lizenzklasse wechseln.

Zumindest bis vor ein paar Jahren (weiß nicht ob s immer noch so ist) gab s in UK eine prima Lösung für das Lizenz/Hobbyproblem : Es gab 3 Klassen(Fun,Expert,Masters), wer übers Jahr in seiner Klasse einen gewissen Punktesatz überschritten hat,stieg zwingend in die nächst höhere Klasse auf.
Das würde vermutlich bedeuten,das der Verband sich der Sache annehmen müsste.Ob das was wird ? Erfahrungsgemäß wurden Sachen ja nicht zwingend besser, wenn der BDR dahinter stand.
Für Leute wie Karlo müsste man dann eben ggf. die gute alte Tageslizenz wieder einführen.

Ich kann mich noch gut erinnern das in Bergisch Gladbach Marcel Wüst von "Hobbyfahrern" deutlich distanziert wurde.
So hat der echte Hobbyfahrer wohl kaum Spass an CC Rennen.
Auch die Klassenstärke zeigt doch eindeutig den Trend : Die stärksten Klassen sind oft die SEN Klassen.Die Leute die da fahren sind aber zum großen Teil die Gleichen die schon vor 10 Jahren mit mir gefahren sind.

Klar kann man Hobby und Lizenz zusammen starten und werten.
Ich wette aber mit gerne mit dem gutem Bonne, um nen Hunni für die Cupkasse,das das nur dazu führt, das erst recht keine neuen Leute dazu kommen und ein Teil der echten Hobbyfahrer auch zu Hause bleiben.
Darüber hinaus wird auf vielen Strecken -wie schon angesprochen- ein großes Starterfeld zu mittelmäßigen Katastrophen führen.
Die Marathontrophy läuft doch ganz prima,weil man über eine Gesamtwertung den Hobbyfahrern einen Platz einräumt.

Klar ist die CC Distanz kurz,wenn ne 2 h stündige Anfahrt dagegen steht.
Vielleicht sollte man mal ein neues Konzept ausprobieren.
Im Elsass gab s früher den europäischen Ableger des Cactus Cups.Innerhalb von 2 Tagen gab s Citysprint,Bergzeitfahren,Funtrial und nen CC Rennen mit ner Gesamtwertung.
Ist ohne Frage von der Orga her schwieriger zu bewältigen,aber wäre ja mal nen Versuch wert.Könnte ich mir in Pracht z.B. gut vorstellen.

Die Rennen in die Ballunggebiete zu bringen ist ohne Frage ein guter Ansatz.
Allerdings ist es gerade in Ballungsgebieten ungleich schwerer ein Rennen zu organisieren,als in der Pampa (Genehmigungen etc.)

Gruß Markus

XC Rennen

Ich würde es super finden wenn die Platzierungen 1-10 in den Lizenzrennen auch für den Aufstieg in den Straßenrennklassen gelten würden.Ich glaube dann könnte man sehr viele Rennradfahrer bei den XC Rennen antreffen.War nur mal so ein Gedanke,

Verbindung mit Festen gute Idee

Hallo Bonne und alle XC-Freunde,
ich als Nicht-Bikerin kann denen, die die Rennen in irgendwelche Feste einbinden wollen, nur zustimmen. Wenn du die Zuschauer nicht zum Rennen bekommst, musst du das Rennen zu ihnen bringen. Dass das nicht überall funtioniert und zum Teil schwierig zu organisieren ist, ist klar. Trotzdem halte ich es für eine gute Idee.
Und wenn das Interesse am Dirtbiken so groß ist - warum macht ihr dann nicht einfach mal eine gemeinsame Veranstaltung?
Ähnlich wie mit den Zuschauern sieht es mit den Medien aus. Auch ihnen muss man die Veranstaltungen schmackhaft machen. Welcher Reporter hat schon Lust, sich irgendwo in den Wald zu stellen und dann ewig auf die Siegerehrung zu warten? Das funktioniert nicht. Entweder, den Medienvertretern wird so viel "Programm" drum herum geboten, dass sie sich nicht langweilen, oder man muss die Medien mit gutem Material kurz nach der Veranstaltung "füttern". Schöne Fotos, ein paar Zeilen zur Veranstaltung und die Namen der Sieger der einzelnen Klasse - in der Regel nimmt das jede Lokalzeitung gerne mit - wenn auch nur in Kurzform. Und die Wochenzeitungen oder Anzeigenblätter sind oft sogar dankbar für "fertige Berichte".
Ansonsten hoffe ich, dass es weiter geht - mir als Zuschauer macht es immer viel Spaß.
LG Conny

und noch 'ne Meinung

Ich bin "echter" Hobbyfahrer Ü40 und wünsche mir CC-Strecken, die man vorher nicht zwingend besichtigen und 10-fach Probe fahren muss, um sie zu beherrschen.
[Im Training kann man sich ja an kniffelige Passagen ohne Druck heranwagen und die eigene Technik verbessern, aber im Rennen sollte safety-first gelten (z.B. per Chickenway).]
Renndauer von 40-60 Min. und 4-8 Runden wären top. Nicht länger, da ich die Kinder dabei habe, und die wollen ihren Papa (und die anderen Fahrer) anfeuern und mit Getränken versorgen. Außerdem fährt die Kleine selbst in der U9 (und wünscht sich -im Gegensatz zu ihrem Vater- etwas anspruchsvollere Strecken; in Herdorf war es ihr zu langweilig; aber der riesige Pokal war SPITZE!) Da habt ihr den Kleinen eine riesige Freude bereitet!
Und wenn eure Termine samstags sind und somit nicht mit dem HessenCup kollidieren, sind wir gerne bei den "hessennahen" Rennen dabei.

Und Markus' Anmerkungen teile ich in fast allen Punkten.

PS: ich ziehe die Teilnahme an 3-4 CC-Rennen über 45 Min. und für je 10 Taler der Teilnahme an einem Marathon für 35-40 Euro über 2-2,5h vor.

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